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Entstehungsgeschichte PDF Drucken E-Mail

Entstehungshistorie des Mindener Modells zur Lehrerarbeitszeit

Enwicklung
Im Sommer 2004 begann eine durch Herrn LRSD Bödeker von der Bezirksregierung Detmold implementierte und durch Herrn OStD Paul geleitete  Arbeitsgruppe im Regierungsbezirk Detmold ihre Arbeit mit dem Ziel, Grundzüge eines neuen Arbeitszeitmodells zu entwickeln.

Die Arbeit der Gruppe war darauf ausgerichtet, zunächst auf der Basis vorhandener Modelle und Konstruktionen die Möglichkeiten und Grenzen eines Modells zu setzen und zu diskutieren. Es bestand die grundsätzliche Vereinbarung, bis zur praktischen Überprüfung keine Zwischenergebnisse in die schulische und gesellschaftliche Öffentlichkeit zu geben. Der zuständige Abteilungsdirektor billigte dieses Verfahren ausdrücklich und erhielt entsprechende Zwischenberichte zur Information.

Im Januar 2005 war die Prämissenerstellung soweit fortgeschritten, dass die entwickelten Vorgaben einer praktischen Umsetzungsüberprüfung unterzogen werden sollten. Im Januar übernahmen Herr OStD Paul und sein mittlerweile durch ihn hinzugezogener Stellvertreter Herr StD Wesemann die Aufgabe der Umsetzung und Berechnung auf eine konkrete Schule. Gewählt wurde die Gesamtprüfung des Kollegiums am Schulort Minden des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs.

Parallel wurden die Ergebnisse nun auch mit einem Schulleiter eines Gymnasiums diskutiert und auf Kompatibilität überprüft.

Nach einer mehrmonatigen Berechnungs- und Darstellungsphase wurde das durchgerechnete Gesamtmodell der Gruppe vorgestellt. Im Mai 2005 endete die Arbeit der Gesamtgruppe mit dem Ziel des Eintretens in eine innerdienstliche Akzeptanzdiskussion.

Diese Aufgabe übernahmen nach Absprache mit der Abteilungsleitung Herr LRSD Bödeker und Herr OStD Paul.

Frau Ministerin Sommer signalisierte nach einer Erläuterung des Modells im Januar 2006 Interesse an einer Erprobung

 

Antragshistorie am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg
Angeregt durch die Schulleitung und die Diskussion um das Hamburger Modell gab es in der Schule bereits eine gewisse Grundsensibilisierung für neue arbeitszeitrechtliche Überlegungen.

Ende November 2005 wurde die Runde der koordinierenden Studiendirektoren am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg informiert. Im Januar 2006 erhielt der Lehrerrat der Schule vollständigen Einblick in die Modellüberlegungen.

Diese beiden Gruppen zeigten sich aufgeschlossen gegenüber dem Versuch einer Beantragung, so dass die Schulleitung gemeinschaftlich entschied, das Modell dem Gesamtkollegium vorzutragen. Der Lehrerrat in seiner Gesamtheit und die Studiendirektoren waren bereit, dass ihre konkreten Berechnungsergebnisse samt Name und Zuordnung als praktische Beispiele veröffentlicht wurden.

In vier dienstlichen Pflichtveranstaltungen vom 20. – 23. Februar 2006 (sowie einer weiteren Veranstaltung für die drei kirchlichen Bediensteten) wurde in Gruppengrößen von 25 – 30 Lehrkräften durch Herrn Paul/Herrn Wesemann das Lehrerkollegium über das Gesamtmodell informiert.

In jeder Veranstaltung wurde ausführlich Gelegenheit zur Nachfrage gegeben, die bereits in Gang geratene schulische Diskussion wurde in den folgenden Wochen sehr intensiv  und mit großer Sachlichkeit geführt.

Am 8. März 2006 beschloss die Lehrerkonferenz mit einer Mehrheit von über 75 % die Beantragung einer probeweisen Einführung des Jahresarbeitszeitmodells zum Schuljahr 2006/07.

Der Antrag wurde am 22. Mai 2006 durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung in Düsseldorf mit Unterschrift durch Frau Ministerin Barbara Sommer genehmigt.

Seit dieser Zeit haben eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen in Personalräten, Verbänden und für interessierte Schulen stattgefunden. Weitere Informationsveranstaltungen werden – siehe auch Termine – in den nächsten Monaten folgen.

 
 
     
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